La-Le-Linsencurry!

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Ich liebe Linsen!

Egal ob Erbsen, Kichererbsen, Bohnen oder Linsen – Hülsenfrüchte rocken! Vorausgesetzt natürlich, man hat eine Idee, was man daraus macht. Linsen schreien geradezu nach Suppe, Eintopf oder eben einem Curry. In der indischen Küche ist ein sogenanntes Dal ja dementsprechend auch gar nicht mehr wegzudenken, gibt es hier doch Dutzende Varianten von Currys, eine leckerer als die andere.

Ich habe kürzlich auf Wunsch meiner Freundin ein sehr einfaches Linsencurry gekocht, das so gut geschmeckt hat, dass wir die ganze Nacht hindurch Bollywoodfilme ansehen und zu indischer Mucke tanzen mussten. Ja, Party geht eben auch durch den Magen.

Wer gerne Currys futtert, tut gut daran, sich ein paar Grundgewürze zu besorgen, die in sehr vielen Gerichten zum Einsatz kommen. Auch in Curry-Gewürzmischungen oder in einem Garam Masala werden allerhand Gewürze verwendet. Hier kann man ruhig ein wenig auf Vorrat produzieren, damit man den einen oder anderen Teelöffel immer gleich parat hat und nicht jedesmal den Mörser (Noob!) oder die Gewürzmühle (Pro!) rauskramen muss.

Bei meinem Linsencurry habe ich eine klassische Garam Masala Gewürzmischung hergestellt, ihr braucht dazu folgende Zutaten:

  • Zimtstange, ca. 5cm
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Schwarze Pfefferkörner
  • 5 indische Curryblätter
  • Inhalt von 10 Kardamom-Kapseln
  • 1TL Gewürznelken
  • 1TL gemahlener Kreuzkümmel

Das mahlt ihr im Mörser oder der Gewürzmühle zu einem feinen Pulver und legt es mal zur Seite. Wer will, kann alles vorher ein wenig in der Pfanne anrösten. Auf die Art entfalten die Gewürze ihr Aroma erst so richtig schön. Sehen wir uns mal an, was sonst noch ins Curry kommt…

Die Zutaten:

  • 1 Dose Linsen
  • 1 Zwiebel, halbiert und dann in Scheiben geschnitten
  • 2 Karotten, geschält und klein gewürfelt
  • 2 festkochende Erdäpfel, geschält und klein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Tomate, klein gewürfelt
  • 250g Hüftsteak, oder anderes, mageres Fleisch, das nicht stundenlang weichgekocht werden muss, in kleine Würfel geschnitten
  • 400 ml Wasser
  • 1 TL Garam Masala Gewürzmischung
  • Etwas fein gehackter Koriander oder Petersilie (je nach Gusto)
  • Halber Becher Joghurt
  • Salz, Pfeffer, Chili

Im Grunde kann bei diesem Rezept das Fleisch auch weggelassen werden. Oder ihr nehmt einfach Hühnerfleisch statt Rind. Oder Lamm. Oder Frosch oder was weiß ich.

Und so kommt ihr zu eurem leckeren Linsencurry:

  1. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin farbig anrösten.
  2. Karotten- und Erdäpfelwürfel dazugeben und durchrühren.
  3. Fleisch und Garam Masala Gewürzmischung dazugeben und erneut durchrühren, bis alles ein wenig Farbe angenommen hat.
  4. Tomate dazugeben, durchrühren und mit Wasser aufgießen.
  5. Auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis Karotten, Erdäpfel und Fleisch weichgekocht sind.
  6. Linsen aus der Dose und Koriander/Petersilie dazugeben, durchrühren.
  7. Curry so lange köcheln lassen, bis die gewünschte Menge Flüssigkeit übrig bleibt.
  8. Topf vom Herd nehmen und Joghurt unterrühren.
  9. Gegebenenfalls salzen/pfeffern oder mit Chili für etwas feuern sorgen.

Das war’s! So einfach geht’s! Ja, die Gewürzmischung ist ein wenig Aufwand, aber wie gesagt, wer das auf Vorrat macht, hat immer gleich ein wenig davon zur Hand. Und im Grunde könnt ihr Garam Masala zu vielen Speisen verwenden, um ein wenig indisches Flair hineinzubekommen. Die Mischung aus Zimt, Nelken und Kreuzkümmel ist einfach der Knaller!

Ihr wisst nun also, wie man ein wirklich verdammt leckeres Linsencurry herbeizaubert. Kocht es nicht allzu oft, ihr werdet süchtig danach. Meine Freundin ist es schon.

Und was denkt ihr, wer es ständig kochen darf…

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Kemal Kara

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