Bock auf einen Familien-Adventskalender?

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Kahle Bäume, gespürte minus 15 Grad und graue sonnenscheinlose Tage – ja, genau. Der Herbst ist da. Und was naht wenn die Tage trister werden? Weihnachten. Eine gute Gelegenheit sich und die Familie zu peppen. Nicht nur das Weihnachtsfest ist eine schöne Familientradition, sondern auch das Drumherum macht den meisten Spass. Die Wohnung herrichten, Kerzen aufstellen, mehr familienkuschelige Sachen unternehmen, wie zum Beispiel gemeinsam kochen und backen, den Kleiderkasten aussortieren und sich freuen, dass die Therme noch ein Jahr hält.

Viele von uns stimmen sich schon jetzt auf die bevorstehende Weihnachtszeit ein, indem sie Geschäfte auf der Suche nach perfekten Geschenken abgrasen und im Supermarkt kiloweise Vanillekipferln kaufen. Wer den Großeltern oder auch den eigenen Kindern (!) eine Freude machen will, kann ihnen einen individualisierten Adventskalender schenken. Wer hat das schon?

Weihnachtskalender haben eine lange Tradition

Schon seit dem 19. Jahrhundert sind Adventskalender Teil des christlichen Brauchtums. In vielen verschiedenen Varianten dienten sie dazu, den Kindern die verbleibenden Tage bis Weihnachten anzuzeigen. So gab es zum Beispiel Kalender, die aus 24 verschiedenen Bildern bestanden – ganz ohne Schokolade. Eine einfache, aber schöne Form des Kalenders waren 24 Kreidestriche, die an eine Tür oder Wand gemalt wurden. Jeden Tag wurde dann einer der Striche weggewischt. Ähnlich verhielt es sich mit Adventskerzen, die täglich angezündet und bis zur jeweils nächsten Markierung abgebrannt wurden. Kalender, deren Türchen man öffnen konnte, wurden erst in den 1920er Jahren populär – zunächst mit Bildchen hinter den Türen, später dann mit süßen Leckereien.

Süßigkeiten oder Geschenke? Kaufen oder basteln?

Adventskalender versüßen die Vorfreude auf Weihnachten und dürfen in der Adventszeit nicht fehlen. Jedenfalls nicht, wenn man verhindern will, dass die Kinder sich selbst zur Adoption freigeben.

Stellt sich nur die Frage: Wie sieht der perfekte Kalender aus? Sollte er mit Süßigkeiten gefüllt werden oder mit kleinen Geschenken? Ist es besser, ein schönes Exemplar zu kaufen oder doch lieber selbst zu basteln?

Kommt darauf an, ob man Zeit hat, gerne bastelt und die Kinder gerne verwöhnt oder sie eher spartanisch erziehen will oder zufällig keinE ChristIn ist.

spielzeug

Es gibt ja mittlerweile die unglaublichsten Adventkalender. Mit Zaubertricks, mit ganzen Playmobil-Welten oder mit Familien aus fernen Regionen angefüllt: Luke Skywalker, Papa Darth Vader und Wahlonkel Obi Wan Kenobi gibt es auch in Adventskalenderformat. Am Ende steigt man Abends schmerzhafterweise auf kleine Legoteilchen, die niemand zusammenbauen, aber sehr wohl über die Wohnung verteilen wollte. Eine ähnliche Begleiterscheinung wie bei den “Lustigen Mahlzeiten” einer amerikanischen Fast Food Kette.

Adventskalender für liberale Eltern

Wer schon große Kinder (mit latentem Alkoholproblem) hat, kann auch eine gefüllte Bierkiste hernehmen und mit Post-it‘s bekleben, die von 1 bis 24 nummeriert sind. Das Praktische daran: In eine Bierkiste passen genau 24 Bierflaschen. Da muss also nicht viel gebastelt werden.

Wer keine Post-it‘s daheim hat, kann diese berauschende Idee auch in einer Highend-Ausführung und fertig verpackt, erstehen.

24 bier

Kalender mit persönlichen Fotos gestalten

fotos der Kinder

Wer absolut kein Interesse hat, selber Kalender zu basteln und 24 kleine Geschenke einzukaufen, die dann doch nur im Staubsauger landen, aber auch beim Anblick der herkömmlichen Adventskalender aus dem Supermarkt müde und lustlos wird, hat noch eine weitere Möglichkeit: ein Adventskalender mit individuellem Foto. Das kostet um die 15€, ist schnell bestellt und kann bei den Gschropen hysterisches Verzücken auslösen. Außen süß, innen Schuko. Da werden sicher auch einige Snapchat-Pics unter den KlassenfreundInnen weitergeleitet.

selber machen

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