Omnivore – alles ist möglich

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Schneller als gedacht sind 60 Tage vergangen. Meine vegane Zeit ist seit Ostern vorbei und ich bin, meine Familie jubiliert im Hintergrund, wieder Allesesserin.

Kärntner Osterjause omnivore

Am Ende meiner Challenge war ich traurig, denn mir hat das vegane Kochen sehr gut gefallen. Meine Lieblingsrezepte habe ich mit euch geteilt und vielleicht hat ja der eine oder die andere es zum Anlass genommen, auch mal was Veganes auszuprobieren. Wer sich die Frage stellt, ob mir nach der Osterjause nicht schlecht war, dem muss ich antworten, mein veganes Ende war echt brutal. Wer die traditionelle Kärntner Osterjause kennt, der weiß, da hat Gemüse keinen Platz. Einzig der scharfe Kren ist erlaubt 🙂

Mein Magen hat alles gut vertragen, da gab es keine Probleme. Es war echte Kärntner Spitzenware, meine liebe Mama hat alles aus der Heimat mitgebracht, die Waren wurden bei Bauern ihres Vertrauens gekauft.

Vorteile der veganen Tage waren sicher, dass sich mein Bäuchlein verkleinert hat. Dazu möchte ich sagen, dass ich die 60 Tage nicht zu diätischen Zwecken gemacht habe. Ich habe mich immer satt gegessen und bin nie hungrig vom Tisch aufgestanden. Geholfen hat dabei sicher die Tatsache, dass ich zwei Mal die Woche laufen gegangen bin.
Meditiert habe ich leider nur ein Mal, aber es war sehr spannend. Wer diesbezüglich einen Meditationsinput sucht, den kann ich nur ins Gelug Zentrum Wien verweisen: http://www.gelugwien.at/joomla/

Noch einmal zum Essen: Das Sättigungsgefühl nach dem Essen ist nie mit Schwere verbunden. Man fühlt sich nicht schlapp, wie nach so manchem Schweinsbratenessen. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich nun auch mit dem Thema Hülsenfrüchte etwas anfangen kann, kochtechnisch gesehen. Kichererbsen und Linsen werden weiter am Speiseplan stehen (als erstes auf meiner Nachkochliste: Kemals neues Rezept)

Der Vorschlag eines Veggiedays hat in Deutschland ziemlich hohe Wellen geschlagen. Ich habe mir gedacht, ich werde dieses Modell für mich verwenden und ohne große Familienabstimmung einfach immer einen Veganday in der Woche machen.

Alles in allem war es ein super Zeit und vielleicht wird ja meine nächste “Fastenzeit” wieder mit veganem Essen bereichert.

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