Verheiratet, na und?

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Ich bin verheiratet und glaube an die Liebe. Heutzutage wird man schon kritisch beäugt, wenn man sagt, man ist verheiratet. Da gilt man als konservativ, spießig, bürgerlich, als jemand der Angst hat, alleine zu sein, als jemand, der sich wahrscheinlich alles gefallen lässt. Jahrelang mit dem gleichen Partner, dass kann doch nur langweilig sein. Da wird man bequem, oder? Lässt sich gehen, hat keinen Sex mehr. Warum sich auch quälen, mit Streitereien, Meinungsverschiedenheiten, der nächste Partner kommt bestimmt. Es ist nicht mehr wie früher, dass man zusammenbleiben muss. Die meisten bleiben eh nur wegen der Kinder zusammen.
Also bitte, ich möchte hiermit ein paar Dinge klarstellen: Ich steh nach ein paar Ehejährchen noch immer auf meinen Mann. Auch wenn wir streiten, nicht immer einer Meinung sind, er die Kinder zu viel fernschauen lässt, sie mit Popcorn und Cocacola Dreh und Drink vollstopft und ich mich dadurch genötigt fühle das gesunde Korrektiv darzustellen, liebe ich ihn. Und diese Liebe ist durch all die Jahre nur stärker geworden, inniger, tiefer! Und ich fühle mich als Ehefrau geliebt, begehrt und am richtigen Platz. Niemand ist in dieser Beziehung austauschbar! Natürlich muss man an einer Beziehung arbeiten. Sich Zeit für den anderen nehmen, nicht immer die Kinder an die erste Stelle setzen, für besondere Momente sorgen.

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Training

 

Alle diese Dinge sind mir während des Trainings durch den Kopf gegangen.
Das Wichtigste: Du bist einzigartig und nicht austauschbar!

7,1 km

7,1 km

00:50:33 – 7,1km

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3 Kommentare

  1. Ich glaub auch, dass man das drehen und wenden kann. Wenn man verheiratet ist, glaubt man die anderen finden einen konservativ und dass man nur mehr aus zweck zusammen ist und wenn man nicht verheiratet ist, kann man glauben, die anderen finden man sei `übriggeblieben´. Aber ich sehe kaum leute, die beziehungen tauschen wie unterhosen, weil `der oder die nächste wird besser passen´. Eher leute, die gar nicht mal eine beziehung anfangen, weil sie schwierigkeiten haben, jemanden nahe genug zu kommen. Ich finde hochzeiten sind schöne themenfeste. Es geht um liebe und zueinanderstehen und familien kommen sich näher. ist doch super! aber ich finde sie müssen kein haus kosten, denn dann geht es wieder weniger um liebe und spass und mehr um ein theater das man aufführt. Und diese pompös abgeschlossenen ehen halten oft nur ganz kurz. Upps, hab ja da einiges zu sagen gehabt, zum thema. Könnte noch lange weiterschreiben:-) Bin auch verheiratet und hab immer hemmungen `mein mann´ zu sagen, weil das klingt so bochen. Vom gefühl her ist er auch eher mein freund aber die hochzeit war witzig und die party danach cool…gratuliere zu deiner super-ehe!

  2. klingelfee on

    wäre ich verliebt würde ich auch heiraten, oder auch nicht. Ich finde es ist nicht konservativ sondern letztendlich ganz egal. Mein Bruder war ein Monat verheiratet, Britney Spears eine Nacht. Und meine Tante und mein Onkel seit 57 Jahren. Was sagts? Man liebt sich oder man liebt sich nicht. Manchmal mit und manchmal ohne. Und ich bin sehr froh, dass es so ist, wie es ist.

  3. funkelblau on

    Ich bin nicht verheiratet und so als ” Ledige” dazu auch noch Mutter habe ich einen ganz anderen Eindruck.
    Das Verheiratet sein hat an Ansehen sehr, auch fer von konservativen Kreisen, gewonnen.

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