Artgenossen

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“Was soll ich da machen ohne meine Artgenossen?”

fragt sich und mich das Kind nach dem Kärntenaufenthalt.

Sie wirkt schon erholt, der Schulstress ist einmal wieder vorbei,

 

in 3 Jahren macht sie Matura.

 

Ein Satz, der mehr sagt,  ein Auftrag an mich.

 

Das Kind hat das Fußballfinale im Strandbad Hermann geschaut, ein Segen dem 8. Bezirksgymnasium und der ORF Backstageboboschulkollegineltern. Cocktails, alkfrei…, hat s geschlürft, Burger hat es gegeben und einen Strohhut auf ihrem Kopf.

Spaß, Fußball ist ihr Wurscht.

 

Zum Thema BOBO, ich glaube sich die Frage nach BOBOtum zu stellen, ist schon Bobo, was immer das auch heißen mag.

Der Mensch sucht seine Herde, im besten Falle existiert diese dann friedlich neben anderen, zumeist kommt es aber zu Konflikten, angesichts dessen ist das bissi Wirtschaftsfördernde Bobogetue ein Fliegenschiss.

Das wiederum ist mir wurscht.

Ich würde auch keine Dachgeschosswohnung mitten im Achten ablehnen, um in einem Gemeindebau in Floridsdorf zu wohnen, ein unter dem Dach Schlafzimmer schmiss mich auch nicht von der Bettkante,

ich glaube ich käme sehr lange nicht aus meinem Bett heraus.

 

Urlaub habe ich, das ist fantastisch, Zeit ist der größte Luxus, wenn die Basis gesichert ist, sonst kann Zeit

ein Schlund sein.

 

Bereite mich gerade aufs Inselleben vor.

Ich liebe Inseln, auf Inseln habe ich festen Boden und die Ewigkeit plätschert um mich ohne getakkert ans Festland zu sein.

Ach ich freue mich.

Ein Haus am Meer und auch wenn Patrice sie nicht mag, singt doch ein Affe und ein Pferd in meinem Kopf.

Ich denke übrigens der Pippi Plan ging auf, Kinder wollen ja so oft alles selbst entscheiden und groß sein und Pferde stemmen und anarchistisch sein

und  sind damit dann ein wenig rücksichtslos, größenwahnsinnig, präpotent

und einsam.

Wer also Pippi nicht mochte, der verstand,

alles ist ohne die anderen nichts.

 

Pippi schaute oft auf alle hinunter, weil sie zu niemandem aufblicken konnte,

so konnten auch die Artgenossen

nicht auf Augenhöhe sein.

 

Lassen wir die Ringelbestrumpfte, sie hatte einen Seemann zum Vater

für Seemänner habe ich eine Schwäche.

Doch was nutzt der im Tikatukaland?

 

So manche Landratte ist da geselliger,

 

Hauptsache man lebt sich aus

 

 

und huldigt der Vielfalt

in der einem eigenen Art.

 

 

 

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1 Kommentar

  1. Meine Kleinste ist übrigens Pipifan. Bibi, sagt sie und honoriert Affen und Pferde im Wohnzimmer und Zöpfe und schrille Stimme. Für sie ist Bibi ein Kinderclown glaub ich:-)

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