Domino

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manchmal fällt ein Stein, still und sanft und löst er eine Kette des sich Niederlegens aus, ein angenehmes sich ergeben an den kleinen Stups, ein weicher Fall, wie weiche Knie aus freudigem Anlass, ein sich Hingeben, an das was ist.

Manchmal da  braucht es das Angetippt werden, um Ruhe zu geben, erholsame Entspannung, nicht aufrecht stehen müssen.

Wenn aber ein Stein mit Wucht geschmissen wird, ist es mit der Sanftheit vorbei und alles fällt um, landet hart, stösst sich noch aneinander wund.

Es gab Zeiten im Leben, da glich ich ich einem Bauklotzhaus, ein Stoss und alles zerfiel, unerinnerbar, wie es einmal gewesen war.

Knall und Fall wird immer wieder sein, das Alter, die Reife oder schlicht der Selbstschutz haben den Klotzturm in eine Dominokette gewandelt.

Es liegt zwar alles, aber es liegt in einer Reihe und Stein für Stein kann ich sie wieder aufstellen, die Glieder der Kette vor dem Fall,

manche sind schwer wir Felsbrocken und manche wie schimmernde Perlen,

das Auffädeln wird schon gelingen und vielleicht fügen sie sich fester, anschmiegsamer, nicht fixiert, aber doch fast untrennbar verbunden.

Insofern ist es gut, dass er nicht alles neu, macht der Mai.

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