Einstellungssache..

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Dinge, vorallem technische, die nicht so wollen wie ich will, die treiben mich zur Weißglut. Wenn ich die Summe der Zeit abholen könnte, die ich schon mit solchen Dingen verbrachte, wär ich noch ein recht flotter, junger und reicher Feger. Jaja, Waschmaschinen, Wasserkocher, Mikrowellen, Türschlösser, Iphones..alle, alle hauen sich auf a Packerl, um mich in den Wahn zu treiben oder mir zu zeigen, du bist alt, du bist doof, du verstehst uns ned.. Zuletzt wurde das Display der Heizung renitent, aso fror ich, drückte wild sämtliche Knöpfe, nix, dachte demütig an alle frierenden Menschen auf diesem Planeten, frieren kann man nicht akzeptieren und als Eiskönigin mache ich mich nicht gut. Das Kind aber, das lief im Leiberl durch die Wohnung “Dir ist kalt, zieh dir was an” auch hier no reaction, also kochte ich mich 3 Abende in Schokobad( kann ich übrigens nur wärmstens empfehlen) und schlüpfte mit 2 Pullovern unter 3 Decken.

Gestern Abend dann, der Aha- Effekt, die Sonne muss weg und die Winterschneeflocke her, macht eh Sinn.

Wenn das mit der Zwischenmenschlichkeit nur auch so einfach wäre? Auch hier suche ich den Trick, die Wendung, das Zeichen. Zumeist inerpretiere ich falsch, ergebe mich, akzeptiere kurz, dann wieder doch nicht, will den Schalter umlegen, in manchen Fällen statt einer Eísblume lieber eine strahlende Sonne sehen… hm, mit den Menschen ist es anders, die Gründe sind eigentlich wurscht, von Bedeutung ist was zu sehen ist oder was gezeigt wird. Verborgenes ans Licht zu bringen, obliegt nur dem Goldgräber selbst, denn vielleicht ist der Goldgräber auch ein im Trübenfischender aus Leidenschaft und wenn dem so ist, dann ist auch das sein Recht und sein Revier…

Schritt für Schritt, Erkenntnisse fallen wie Blätter von den Bäumen, auch nur im Herbst, einen Fuß vor den anderen zu setzen, ich beginne das zu lieben

und will und muss demnächst wieder tanzen gehen, auch ohne Bierschwummrigkeit mich trauen,

ich trau mir zu, verstehen zu können

das Manches nicht verstanden werden will.

Musik hingegen genügt es, gefühlt zu sein.

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