Dokumentation meines Winters – oder Winter der Dokumentationen

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coole sau

Meine Nase sieht aus, als wäre sie geschwollen. Ist sie aber nicht. Sieht nur so aus.

Seit Dezember hocke ich 95% meiner Zeit in der Wohnung und arbeite mit Micke an unseren drei historischen Dokumentationen über Sex/Ernährung/Bekleidung damals in Österreich. Passend dazu hatte ich den Fuss operiert und konnte nur 100 Meter weit humpeln. Nachdem ich eh ausschliesslich arbeiten musste, hatte ich keine Zeit zum spazieren. Der Winter ist super für so Intensivarbeitskuren. Man versäumt nichts, wenn man zwischendurch rauskommt, erfrischt einen die kalte Luft, man verbrennt gleich mehr Energie beim spazieren und die Hirnzellen kommen in Bewegung.

Hemd und MascherlÖsterreich damals: Unserer Bekleidung – Eine Dokumentation von mir und Micke

Rechtzeitig zum Frühjahrsanfang geht der dritte Teil heute auf Sendung. Komisches Gefühl. Teilweise habe ich die Arbeit an den Filmen so geliebt und gern gemacht und gleichzeitig haben wir natürlich kein Settele-Budget, sondern ca. ein Fünftel von dem was er für die Sendeminute bekommt und das beschränkt einen dann doch am Ende. Das gute an dieser Art von Produktion: Man kann kreativ sein und neues probieren und es schauen einen nicht 5 nervöse ORF Zwischenchefs in die Produktion und ziehen an allen Enden.

Ich werde bald die Dokus auf die Homepage verlinken, aber heute Abend um 21.00 müsst ihr auf ORF3 life schauen bitte. In jeder Doku geht es ein wenig darum herauszufinden, warum wir in Österreich in welchen Verhältnisse leben. Warum war Österreich ab 1870 DIE Modemetropole von Osteuropa und ist es heute nicht mehr? Warum ist unsere Küche heute immer noch zu weiten Teilen viel schlechter, als sie noch vor 120 Jahren war? Warum waren um 1850 50% aller Prostituierten in Wien unter 12 Jahre alt?

Zugenommen

Nachdem ich 4 Monate sitzend gearbeitet habe und kaum aus der Wohnung gerollt bin und beim Arbeiten sehr viel nasche um den Hirnzellen trotz Bewegungsarmut Kraftstoff zu geben, habe 7 Kilo zugenommen!!!! Ich wusste es im Vornherein, dass es so sein würde. Aber ich freue mich nicht, dass ich recht hatte. Ich hoffe, ich bin jetzt nicht hocked und muss diese Mengen an Zucker weiterhin konsumieren, obwohl ich nicht bis in die Nacht hinein arbeiten muss.

buttercreme

Das einzige wofür ich mir Zeit nahm, war backen. Das hat mein Gewicht nicht gemindert.

Dazu fällt mir aber schon ein: Wenn Männer mühsam sind und auffallende Charaktereigenschaften zeigen, die nicht gesund, hübsch oder angenehm sind, sagt man oft: “Ach, laß ihn. Er ist halt so. Er kann nicht anders. Man muss ihn nehmen, wie er ist….” bis hin, dass man es als nette Marotte verpackt. Wenn Frauen auffallende Charaktereigenschaften zeigen, die nicht gesund, hübsch oder angenehm sind, muss sie an sich arbeiten, ihr Leben umstellen, in Therapie oder zum Kinesiologen gehen. Der Mann hat mehr recht auf seine Eigenheiten, Gewicht und Unflätigkeiten während die Frau sich permanent optimieren und bessern muss.

Vanillecreme

Diese Schokorullade mit Buttercreme ist eine klassische schwedische Nachspeise und ein Traum für Seele und Hüftspeck

Dafür sterben Männer früher.

 Apropos Männer

So sah die Piniata aus, die Fritzi sich für ihre Geburtstagsfeier selber gebastelt hat:

piniata

Sie lebte nicht lange, die Piniata

 

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