Gyoza für dich und mich

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Ich liebe Gyoza!

Seit meiner ersten Begegnung mit dieser asiatischen Köstlichkeit bestelle ich sie mir immer wieder gerne, wenn ich sie in einem Restaurant entdecke. Es gibt sie nicht nur in unterschiedlichen Größen und Formen, auch die Füllung ist sehr unterschiedlich. Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte oder vegetarisch – alles ist dabei. Hatte ich vor einigen jahren noch den Anspruch, diese gefüllten Teigtaschen von Grundauf selber herzustellen, habe ich irgendwann festgestellt, dass die tiefgefrorene Variante, die man bei nahezu jedem asiatischen Supermarkt findet, genausogut schmeckt. Und man spart sich natürlich jede Menge Zeit, weil das Füllen dieser kleinen Dinger dauert wirklich verdammt lange. Die besten Gyoza bringen einem jedoch nichts, wenn man keine Sauce hat, in die man sie eintunken kann. Daher bin ich mal so nett und verrate euch mein Rezept für eine superduperleckere Sauce.

Zutaten:

  • Eine Packung tiefgefrorene Gyoza mit Füllung nach Wahl
  • 200ml Sojasauce
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 2cm Ingwer
  • paar Spritzer Sesamöl
  • paar Spritzer Fishsauce
  • paar Spritzer Essig
  • 1 TL Zucker
  • 1 rote Chili, fein gehackt
  • Etwas schwarzer gemahlener Pfeffer

Zubereitung: Beginnen wir mal mit der Sauce. Nehmt eine kleine Kasserolle, stellt die Hitze am Herd auf Mittel und gebt alle Zutaten für die Sauce hinein. Nun alles erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist. Kochen muss das Ganze nicht, einfach ein paar mal umrühren und wieder von der Herdplatte nehmen. Fertig! Nun zu den Gyoza: Nehmt eine beschichtete Pfanne und gebt etwas Öl hinein. Die Gyoza sollten optimalerweise schon aufgetaut sein. Wenn aber keine Zeit ist, könnt ihr sie im Grunde auch tiefgefroren in die Pfanne knallen. Aufgetaut werden sie halt etwas weicher. Seht zu, dass ihr einen Deckel für die Pfanne habt, den werdet ihr dann gleich benötigen! Wenn das Öl heiß ist, dreht die Hitze etwas herunter (so auf Stufe 6 oder 7 von 10) legt die Teigtaschen in die Pfanne und brutzelt die Dinger eine zeitlang. Mit einer Kochzange könnt ihr immer wieder mal auf der Unterseite überprüfen ob sie eh noch nicht zu dunkel sind. Sobald die Gyoza eine schöne Farbe angenommen habe, gießt ihr etwas heißes Wasser in die Mitte der Pfanne und gebt sofort den Deckel drauf. Nun zischt es ordentlich in der Pfanne, aber das muss so sein. Der Wasserdampf gart den Inhalt der Teigtaschen und macht sie schön weich. Wenn das Wasser verschwunden ist, testet mal eine Tasche. Falls ihr sie noch etwas weicher haben wollt, gießt einfach noch ein wenig Wasser hinein und dämpft sie ein bißchen länger. Nun nur mehr aus der Pfanne angeln, Stäbchen dazu reichen und die kleinen Scheißer in massenhaft Sauce ersäufen. Schmeckt wirklich voll ur gut. Echt jetzt.

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2 Kommentare

  1. http://www.nakwon.at/

    Asia Supermarkt beim Nestroyplatz – da gibt es Dinge – echt noch nie gesehen. Und Gyoza in ALLEN Geschmacksrichtungen. Ist das perfekte Fastfood!
    Und ich hab schon wieder HUNGER.
    Deinen Blog um die Mittagszeit zu lesen ist keine gute Idee, ich sitz hier auf den trockenen Wurstsemmeln.

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