Huhn mag ich viel Leber! Hühnerleber!

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Ich liebe Hühnerleber!

Auch wenn mir sonstige Innereien, ganz gleich von welchem Tier, ziemlich gestohlen bleiben können, muss ich gestehen, dass ich hier eine Ausnahme mache. Warum das so ist, kann ich nicht wirklich erklären. Eventuell liegt es daran, dass ich bereits als Kleinkind alles gegessen habe, was mir meine Mutter auf einem Löffel hingehalten hat. Tatsache ist: ich esse es einfach gerne.

Ein wesentlicher Vorteil von Hühnerleber ist, dass man wirklich nicht viel Geld dafür hinlegen muss. Ein Kilo  kostet nur ein paar Euro und nachdem man sie geputzt und den ganzen grauslichen Fettrand entfernt hat, kann man eigentlich auch schon loslegen. Verwenden kann man Leber zum Beispiel als Bestandteil einer Fülle für Geflügel  oder direkt in der Pfanne. Dies ist auch das Rezept, das ich euch heute nahelegen will.

Meine Mutter pflegte manchmal am Wochenende eine Pfanne Huhnerleber zuzubereiten und es war jedesmal einfach eine einzigartige Gaumenfreude. Wer sich über Hühnerleber nicht drübertraut: gebt euch einen Ruck! Der Geschmack wird euch überzeugen, es schmeckt tatsächlich viel besser, als man vermutet. Und wer zum Beispiel Blutwurst isst, hat das Schlimmste ja im Grunde bereits hinter sich.

Zutaten:

  • 1 kg Hühnerleber, geputzt und in kleinere Stücke geschnitten
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • Ein halber Bund Petersilie, fein gehackt
  • Ein paar Spritzer Balsamico Essig
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Salz/Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung:

Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die fein geschnittenen Zwiebeln und den Knoblauch darin anrösten. Nun die Hühnerleber dazugeben und alles ca. 5 Minuten auf mittlerer Flamme/Hitze durchbraten. Zum Schluß mit etwas Balsmaico Essig ablöschen und die gehackte Petersilie daruntermischen. Danach nur mehr mit Salz und Pfeffer abschmecken.

So viel zum Klassiker. Dazu passt frisches Weißbrot am besten und wie es sich gehört, wird das Ganze direkt aus der Pfanne gefuttert.

Es gibt allerdings noch eine Möglichkeit, diese Köstlichkeit in einen Aufstrich zu verwandeln. Dazu einfach ein zweifingerdickes Stück Butter zum Schluß in die Pfanne geben und alles nochmal gut durchrühren. Nun alles mit einer Gabel bis zur gewünschten Konsistenz zerstampfen. Wer will, kann sich hier auch noch mit etwas mehr Butter oder etwas Tomatenmark behelfen, wenn er das ganze geschmeidiger bzw. etwas fruchtiger haben möchte.

Ich garantiere euch einen großartigen Starter für ein Gäste-Menü! Einfach ein Baguette in Scheiben schneiden und mit einem Esslöffel die Leberpaté darauf verstreichen.

Ihr werdet es lieben.

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2 Kommentare

  1. Ja, Hühnerleber ist mit dem Rest echt nicht vergleichbar. Es gibt noch ein Rezept damit, das ich demnächst irgendwann posten werde und für mein Leben gerne esse. Stay tuned! 🙂

  2. ich finde Leber ja ziemlich grausig, so wie alle Innereien, aber Hühnerleber ist TOP. Und irgendwie so elegant. Kann man das über tote Tierteile sagen? Genauso wie Muscheln – eigentlich ganz einfache Küche, aber es kommt groß rüber.
    Bis jetzt hab ich immer Hühnerleberpastete mit roten Pfeffer und Rotwein gemacht, aber dieses Rezept hört sich auch GRANDIOS an.

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