Nicht im Meer versunken

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Gestern war mir danach dem funkelblau ein Bild zu geben und es war sofort da, der Film das Piano. Ich habe ihn vor Augen, so wie ich mein eigenes Leben mir vorführen kann. Die Bilder und Momente in denen ich mir bewußt war, dass sie einmal Erinnerung sein werden. Eine banale Erkenntnis, aber sein Leben als Film zu betrachten ist für mich gerade stimmig(vielleicht sehe ich das morgen anders und setze einen harten schnitt, Wer weiß..). Da ich immer schon in Bildern dachte und die, die Jahre später klar und bunt mir noch im Gedächtnis sind, nehme ich mir vor, so weit es geht mir meiner gestaltungskraft bewußt zu sein. Es ist ja mein Film, ob die Kritiken gut oder schlecht ausfallen, spielt keine Rolle, solange mein part für mich die hauptrolle spielt. Die Momente, die uns im Gedächtnis bleiben, das sind die echten, egal ob wir den Film eines anderen oder unser Leben betrachten. Ob das was ich erwarte eintrifft, ob Gefährten eine trägende Rolle spielen oder einer Sequenz Bedeutung schenken ob ich glücklich, traurig bin, jedes Bild ist ein Teil und was man kann um es zu gestalten, das werde ich tun. Es gibt Filme, da bleibt einem nichts, kein Satz, kein Bild, Kein Gefühl, dann gibt es die, die einem immer am Herzen liegen, ein Leben lang. Als mutter prägen wir viel, den Rahmen, die Szenerie das stimmungsbild, in dem unsere Kinder ihren eigenen Plot zu schreiben beginnen. Die Bilder, Gerüche und Farben der Kindheit, ist der Topf aus dem wir schoepfen, wiederfinden wollen, manchmal uns auch befreien. Ich hoffe mein Kind hat viele Bilder zum mitnehmen und weitermalen auf ihrem Weg. In meiner Wohnung breiten sich gerade Punkte aus, an Wänden, Tassen, blumentopfen, kaum kontrollierbar, erst als ich es vor mir sah, das Bild meiner Oma, sie starb da war ich 6, mit der weißen milchkanne mit roten Punkten in der Hand, da waren sie genug. Verzeiht, ich habe heute einen sentimentalen Tag, eine dokummentation wird er niemals sein mein film, avantgardistisch auch nicht, ein bisschen kitschig, melancholisch und experimentell, so wie ich, wird er weitergehen, überraschungen immer gewünscht.

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1 Kommentar

  1. deinen beitrag mit tränen in den augen gelesen…auch ich habe einen sentimentalen tag erwischt. so bewegende und schöne worte für eine so klare erkenntnis. bin selbst am rahmen gestalen für das leben in das ich mein kind gebäre. schön so inspirierende texte zu lesen auf dem weg dahin!

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