Pad Krapow Gai Boom Paff Zack!

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Ich liebe Hühnchen!

Habe ich das schon erwähnt? Ich denke schon. Nachdem ich in meinem letzten Rezept die Thaiküche so hochgelobt habe, dachte ich mir, bleiben wir gleich in der Region und ich zeige euch ein weiteres Thai-Lieblingsrezept von mir. Es ist schnell zubereitet, kostet wenig und schmeckt so gut, dass ihr euch fragen werdet, wie zum Teufel ihr bisher ohne dieses Gericht leben konntet. Der etwas seltsam klingende Name ist übrigens Programm – nach einer Portion Pad Krapow Gai werdet ihr euch fühlen, als hätte euch jemand links und rechts ein paar Backpfeifen verpasst. Halt nur auf eine gute Art und Weise. Wenn das irgendwie Sinn macht…

Ich werde euch mal die Originalrezeptur verraten und dann noch meine kleine Abwandlung von vergangenem Wochenende. Beides gut.

Hier die Zutaten für das Original Pad Krapow Gai (2 Portionen):

  • 500g faschiertes Hühnerfleisch (entweder bereits faschiert kaufen oder mit einerm scharfen Messer so lange bearbeiten, bis die Konsistenz passt)
  • 2 Schalotten, fein gehackt
  • 1, 2 oder 3 rote Chilis, feingehackt (je nach Schärfegrad)
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Eine Handvoll gewaschene und trockengetupfte Thai Basilikum Blätter
  • 1 TL weisser Pfeffer
  • 1 EL brauner Zucker
  • Fischsauce
  • Öl
  • 2 rohe Eier

Einen Tipp noch: Wenn ihr das Hühenrfleisch fertig faschiert kauft, dann seht zu, dass ihr das Zeug wirklich sofort verarbeitet. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass faschiertes Huhn innerhalb kürzester Zeit eine echt fiese Konsistenz bekommt. Wäre schade, wenn ihr das Fleisch am nächsten Tag wegwerfen müsstet, nur weil es sich anfühlt wie Wackelpudding.

Und so wird’s gemacht:

  1. Etwas Öl in einer tiefen Pfanne/im Wok erhitzen.
  2. Knoblauch, Schalotten und Chilis anrösten.
  3. Nun das Hühnerfaschierte dazugeben und gut durchrühren.
  4. Das ganze bei dreiviertel Hitze so lange braten, bis nahezu alle Flüssigkeit im Wok verschwunden ist. Das Fleisch sollte gebraten sein, nicht gekocht.
  5. Nun den weissen Pfeffer, braunen Zucker und die Fischsauce dazugeben.
  6. Basilikumblätter dazugeben.
  7. Alles gut durchschwenken. Wenn der Basilikum eine schöne, hellgrüne, glänzende Farbe angenommen hat, Wok runter vom Herd.
  8. Nun aus den 2 Eiern in einer heissen Pfanne Spiegeleier machen.
  9. Teller nehmen, auf eine Seite Pad Krapow Gai, auf die andere Seite etwas Reis geben und oben drauf kommt ein Spiegelei.

Ihr seht, da ist echt nicht viel dabei. Ruckizucki habt ihr ein Gericht, das fast nichts gekostet hat und großartig mundet. Wer bereits mein Pad Thai Rezept nachgekocht hat, verfügt auch über eine Flasche Fischsauce. Generell, so finde zumindes tich, sollte Fischsauce nie daheim fehlen. Es ist eine tolle Alternative zu Sojasauce und in Verbindung damit sogar noch leckerer. Je nachdem was man kocht natürlich.

Und hier noch die Abwandlung von mir, die ich mir vergangenen Samstag zu Gemüte geführt habe:

  • 500g faschiertes Hühnerfleisch
  • 2 Schalotten, fein gehackt
  • 250g Champignons, fein gehackt
  • ca. 4 getrocknete Tomaten, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 TL weisser Pfeffer
  • Fischsauce
  • Öl
  • 3 Scheiben richtig geiles Schwarzbrot

Die Zubereitung ist im Grunde die selbe. Schalotten, Champignons, getrocknete Tomaten und Knoblauchzehen anrösten, dann das Faschierte dazu. Das ganze mit weissem Pfeffer und Fischsauce abschmecken und fertig ist das Kunstwerk. Wer will, kann natürlich auch hier gerne Chilis dazugeben oder Chiliflocken drüberstreuen. Dazu dann die Scheiben Schwarzbrot reichen und reinhauen.

Ja. Wenn man will, ist Kochen wirklich so einfach.

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