Vom Winde verweht

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seltsame Stimmungen treiben mich, zwischen gebeutelt werden, wegwehen, darüber surfen, zum Schweben noch zuviel Bodenhaftung , kurzen losgelösten Fügelschwüngen, sehr kurzen, zugegebenermaßen, treibt das Jahr voran. Eine Schuljahr endet wieder, kaum dass es begann und das Kind wird groß, kaum, dass es noch ein Baby war.

Und ich? War ich da, habe ich alles eingeprägt, werd ich mich erinnern können und sie, was wird von mir in ihr als Bild, Geruch und Gefühl verankert sein? Hab ich es gut gemacht, hab ich nur im verzeihbaren Rahmen gefehlt? Die Gegenwart, die habe ich spät entdeckt, zuviel Gekrame in der Vergangenheit, in der Hoffnung doch einen Schatz zu finden, die Suche nach Verlorenem im Gestern, so lange nicht einmal gesehen, was ist oder was es genau hier zu finden gibt. Zeitsprünge, Erzählschlaufen, Emotionsslowmotion, manche Gefühle erst Jahre später angekommen in mir und wieder überlappend, verschlingend das Jetzt.

Anstrengend mein Wesen, bleischwer und fliegen wollend, halt ich mich selbst an der Leine und frage mich zunehmend warum.

Das Kind, das lass ich  in der Hoffnung, dass die Bindung hält und sie sich nur loslösen muss von mir, als Mutter, nicht als Klotz am Bein.

Viel zu lernen, Ihr Reifen sehen und diesmal schell, ganz schnell, nicht zeitlupengleich, auch mich gehen lassen.

Denn es ist schön das Leben

und fliegen ist frei

 niemanden traurig zurück lassend.

Im Auge des Sturms ist es mir endlich zu ruhig.

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