Zeit allein, Zeit zu zweit

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Wenn man in den Ferien sehr viel Zeit mit seinen Kindern verbracht hat, und die letzten 3 Ferienwochen überhaupt non stop mit Kernfamilie, dann freut man sich auch schon wieder auf  den Alltag, die Lohnarbeit, die FreundInnen.

Und so treff ma uns gleich am Dienstag nach Schulbeginn beim Wirten, wo uns die amerikanische C den Stundenplan ihres Sohnes, der gerade in die 1. Klasse  gekommen ist, zeigt. Ich als Ortskundige erklär ihr und der deutschen J was sich hinter den Abkürzungen GU, FZ und LÜ  verbirgt. Und echt jetzt, das heißt bei euch Leibesübungen? Das wär ja bei uns verboten, sagt die deutsche J und kriegt sich vor Lachen gar nicht mehr ein. Jaha, sag ich. Aber dann kommt eh schon der Fisch und wir reden über Männer.

Am Tag 0 nachdem Urlaub bitten wir auch schon gleich C und T an unseren Tisch, weil die haben wir jetzt  4 Wohen nicht gesehen und es gibt Geschenke. Leider hat es die Hälfte unsrer Geschhenke (kroatische Schoko, friesacher Schoko und kroatisches Bier) nur bis in die Steiermark geschafft und wurde dort von uns aufgegessen bzw. getrunken-bissi peinlich. Aber C und T kennen uns jetzt schon lange, und teilen ihre coolen Präsente aus. Sie waren von Berlin ostwärts, Meer, schöne Städte…und allerliebste Geschenke: einen lässigen Schlüsselanhänger, so schönes Konfekt und Berlinerplätzchen für mich, ein entzückendes Malbuch für die kleinen Mädels, eine Ausstechform vom Fernsehturm für das große Kind und Spreewälderjungs für D. Danke.

Und ich sitz auch wieder allein im Auto, und fahre zu Arbeitsterminen auswärts. Die Irre die in  megalaut Atomic (Bussi nach Boston), Born Slippy und die live Version von Girls and Boys (intressanterweise unser heuriges Urlaubslied) hört und dazu wippt, und zuckt und gröllt, das bin ich. Aber bitte, ich darf das sonst nicht. D hört Musik in Opalautstärke und die Mädels wollen nicht das ich sing. Und ja, sie hören brav Blur, aber dazwischen heuer: Teil 2 von Kahaaaas (cars- bis ich das verstanden hab) oder schon ein bissl besser das große Schnuddelbuch von  Janosch. Du siehst also, ich hatte das laut Musikhören schon bitter nötig.

Am Samstag dann übernimmt die J, die Gute, die Kinder. Sie fahren zu ihr in den Garten und bleiben dort bis zum nächsten Tag. J macht sie dermaßen glücklich (spielen, baden Lagerfeuer mit Grillen, spielen, Wiese, Wald, spielen…) dass das mittlere Kind beim  abholen sagt: das war der beste Ort wo wir waren.

Die Eltern waren in der  zwischenzeit im the Bangkok Abendessen, zu zweit. Das war auch schon schwer notwendig. Und während die Eltern bei der Hinfahrt noch schnell anstehende Konflikte ausdiskutiert haben wurde der Abend ab der Bestellung der  “und ist  eh das wirklich scharf Schatz ” Speisen noch sehr gut.

So ist das, gut wenn man mit der Familie ist und gut wenn man nur mit D ist und auch gut wenn man allein oder den Freundinnen ist. Und morgen kommt endlich die U, und dann werd dich zu L sagen, jetzt kannst du endlich den Herzogtermin ausmachen weil den brauch ma schon ganz dringend, oder.

 

 

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