Theorien..

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Theorien..

…nachdem Lesen des Artikels auf die. standard krieg ich einen Rappel und schaff es nicht das nicht auf mich zu beziehen. Weil das Thema feminischtische Anliegen, Ideen, Gedanken, Umsetzung, wie mein Leben sein soll in meinem Alltag so eine große Rolle spielt.

Und dazu 2 Geschichten (und ich weiß eh das ist wahrscheinlich nur in meiner Welt repräsentativ aber troztdem erzähls ichs hier):

Vor Jahren hatte ich eine Freundin die die feministische Theoretikerin Judith Butler hoch verehrt hat (was ich versteh), und zuhause ihren Freund nicht die Küche putzen hat lassen, weil das kann er nicht so gut (was ich nicht versteh) und beim gemeinsamen Kind detto. Und noch eine Geschichte: Meine allerliebste Cousine hat mich vor einiger Zeit gefragt, ob das bei uns auch immer so is, dass wenn sie sich mit ihren FreundInnen trifft meistens die Männer reden? Na, bei uns is das nicht so. Diese coole Cousine ist studierte Politologin, mit gender studies, und schreibt gerade ihre Dr. Arbeit über ein fem. Thema in Amerika und hat, wie viele ihrer Freundinnen die ganzen Diskurse und Theorien kapiert und intus.

Bei mir setzt großes Staunen ein, und auch großer Frust.Weil es ist so zach, dass noch immer soviel zu tun ist. Das Theorien studieren allein anscheinend nicht reicht und das noch immer soviele gscheite, kluge Frauen glauben es passt eh alles und dann ein Kind kriegen und prack auf einmal wirklich back in den 50er Jahren sind. Und wenn nicht, wenn wir probieren die Dinge halbe halbe zutun, dann ist das nicht immer ein Spaß, nix was uns so in den Schoß fällt  sondern Arbeit, etwas das wir uns auch gesellschaftlich immer wieder erkämpfen müssen, und immer wieder überprüfen, auseinandersetzen und und und.

Und dann gibt es www.familierockt.com und Menschen die versuchen ihre Ideen, ihre Ziele, ihre Vorstellungen von gelingendem Alltag mit Kindern umzusetzen und das mit anderen teilen (das unterstell ich jetzt einmal den BlogerInnen:-)). Und das Stichwort ist unter anderem Alltag, und der besteht aus unseren Kindern, unsrer Arbeit, unseren Wünschen für uns und unsrer Kinder, unsrer Freizeit, dem Spaß den wir haben und den Mühsamkeiten, den wunden Brustwarzen und dem Lachen unsrer Kinder, und vielleicht sollten die Kolleginnen von die. standard die Bedienungsanleiteung vonFamilie Rocktnoch einmal ganz genau lesen!

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5 Kommentare

  1. Mother Mable on

    na freundinnen sind das leider nicht immer und ob der weg so aufgeht hoff ich, bin mir aber nicht sicher.

  2. feminismus ist halt mehr als die theorie, feminismus muss man erleben und leben und deine freundinnen, die in den 50igern gelandet sind, wirds halt vermutlich auf die schnautze hauen und sie werden sich aufrappeln und ihre kräfte bündeln und dann werden sie anders leben und erfahrungen gesammelt haben und auch das ist dann gelebter feminismus!

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