here comes the summer…

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here comes the summer …ist eines meiner Lieblingslieder der Band Undertones. Mit diesem Wissen kann ich vor J in der Steiermark angeben. Ansonsten mit nicht viel. J ist sehr klug. Sie findet in den aktuellen Debatten die richtigen Worte, aber erst nachdem sie mir die Inhalte kurz und verständig zusammen gefasst hat. Ich revanchiere mich damit das der Schampus immer schön kalt und der Rotwein gelüftet ist. Außerdem verkoche ich Eierschwammerl und kenn die besten Lokale, mit den besten Forellen oder den besten Hirschwürsteln.

Wir waren wieder in der Steiermark. J und ich sind mit den Kindern über die Woche hergefahren, D ist am Freitag nachgekommen.  Und  während ich am Liebsten alles so hab wie immer: das Brot bei genau dem Bäcker kaufen, Schoki aus Friesach, dazwischen Storck Riesen, zu Mittag Hauswürschtl, Biokäse und 2-3 Tomaten, in der Früh genau die Orangenmamelade (ich ess sonst nie Marmelade!), ab 17:00 immer genau das selbe Getränk im Glas, Abendessen entweder auf der Terasse, um den großen Holztisch oder in genau den 2 Lokalen, bzw.der einen Mostschenke, Baden in dem einen Bad oder dem anderen Teich, spielende Kinder um uns herum,… gibt sich J flexibler.

„Pony reiten wär doch nett?“ -„Jo eh“. „Und so n Pony Schatzi, das ziehst du doch mit links!“- „Na echt, ich scheiß mich da aber ein bissi an, mich hat einmal ein Pferd gebissen, und apropos links, warum darf ich die Linke nicht wählen?“ „Weil du in Deutschland nicht wählen darfst, du bist Ösi, und Nein ich wähl die auch nicht für dich, und NEIN meine Mama auch nicht! Und jetzt lenk nicht ab, ich mach gleich nen Termin aufn Ponyhof,“ spricht J und ruft am Pferdehof an. Und pronto um 16:30 dürfen wir Otto und Schneewittchen ausborgen. Und mit dem Pony an der Hand und immer nur einem Kind pro Pony drauf eine halbe Stunde spazieren gehen- so der Plan.

In echt: ist mir Otto nach 1 Minute ziehen schon zuviel Pferd. -J bitte sorry, ich bin nicht so mit den Tieren. J nickt verständnissvoll, denkt sich diese Wienerstadtpflanze, gibt Schneewittchen wieder im Stall ab und startet mit Otto und dem Mittleren Kind. J`s Sohn und das jüngste Kind spazieren mit mir hinterdrein. Und was soll ich sagen, es  wurde idylisch!  Die Kinder wechselen sich ab, waren happy und die beiden Ponys eh lieb.

Später sitzen wir dann in der Mostschenke, essen, trinken, die Sonne scheint. Die Kinder rennen durch die Wiese, dürfen Schweindln und Hendeln füttern. Die Mütter sind glücklich.

(Später entdeckt die Bäuerin das ihr Hahn fehlt, und das wahrscheinlich der Fuchs oder Marder…J, das Landkind weiß was das heißt und macht sich Gedanken ob das die armen Kinderseelen …Aber: während meine Töchter irgendwas von Hahn und Fuchs und gemeinsam in den Wald gegangen daherplaudern, ruft J`s Sohn der Bäuerin zu: Du, vielleicht is er ja zum Tierarzt gefahren! Der Abend wurde dann noch sehr heiter)

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2 Kommentare

  1. funkelblau on

    …kann mich erinnern, al ich einmal die 5Jährige auf dem Pony, ich das trotzige Biest, also das Pony nicht das Kind, mit vollem Körpergewicht von mir wegstemmen musste, es sah so beißwütig aus und ich schwitzte Blut und Wasser, wurde dann auch unter Erfahrung agbespeichert. Hört sich gut an, dein Sommer, beim Lesen habe ich immer Lust auf Champagner, ansonsten trinke ich definitiv zuviel Bier zur Zeit, wurscht, a notre sante oder so

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