erstaunlich rund…

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Ich war wieder weg, 3Tage Innsbruck. Neben Arbeit und Bildung mach ich dort Dinge die ich in Wien eher selten mach. Zum Beispiel ins Kino gehen mit B. Black Swan, den letzten Teil schau ich hinter vorgehaltener Hand. Und weil ich manchmal auch eine leicht überzuckerte Mutter bin, überleg ich für einen kurzen Moment das mittlere Kind wieder vom Ballet abzumelden, verwerfe das aber nachher in der Bar gleich wieder. Die 3 Tage in Innsbruck waren cool, ich lern was über Projekte und organisieren und leiten und am 2. Tag erklärt uns die Referentin immer wieder bei diesem und jenem, das sind Tools die kannst du auch im Privatleben, daheim anwenden. Yes, denk ich und dann bin ich daheim und tu genau das nicht. Weil daheim: muss D ganz früh weg und das mittlere Kind weigert sich ohne das und das in den Kindergarten zu gehen. Und weil D schon sehr unrund ist sag ich, halb in der Dusche: ich bring heute beide. Das bereue ich spätestens beim Anziehen der Kinder. Und dann passieren 2 Dinge, die so gar nicht den gelernten Tools entsprechen. Auf dem Weg zur Tagesmutter redet das jüngste Kind in einer Tour und kreischt: Maaaammaaa, schau das Kind hat ein Schnuller. Und ich ertappt mich dabei wie ich schon ansetzt und sagen will: Des is ma wuascht. Aber zum Glück bleibt mir der Satz im Hals stecken. Ich pflaum sie dafür ordentlich im Lift zur Tagesmutter an, weil in meinen Händen: Skihose, Rucksack, Krapfen, Arbeitstasche und das Kind schreit: trag mich, und ich keppel: siehst du nicht was ich alles in den Händen hab!

Dabei haben mich die Kinder letzte Woche wenig sekkiert. Erstens weil sie größer werden und zweitens weil ich wenig da war. 3Tage Innsbruck  und davor im Geburtstagsparty und Arbeitsrausch. Und D ist deshalb heißer Anwärter für den Daddy oft he week award. Trotzdem schaut es bei uns aus wie …und es wird Zeit das D endlich einmal auf die Piste kommt und mit C und B den Berg runter kracht (nachdem er das mittlere Kind im Skikurs abgeliefert hat. Weil das ist seine Domäne hier). Bzw. ich auch, weil so eine Woche Berg, inmitten der Freundinnen hat noch nie geschadet. Aber ansonsten alles erstaunlich rund hier.

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5 Kommentare

  1. mother mable on

    Ich hab das mit zu Hause eher ironisch gemeint. Für meine Arbeit finde ich das love change it leave, aber auf keine Fall take it Modell immer wieder intressant.
    Für das Leben Familie eher nicht, weil genau da sind ganz oft Situationen wo es, finde ich ganz stark um eine Annehmen der Situation geht, ein Zeit lassen,…
    Und auch das sämtliche Theorien, wie geh ich gut mit Menschen um, eben immer nur Theorien sind und keine Zauberwörter oder Dogmen!

    @D_ Sorry, aber du krachst mit mia und da U und dem Tuba:-)

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